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Why defend the bluefin tuna

…sie sind faszinierende Kreaturen

Für Millionen von Jahren hat dieser wundersamste aller Fische die Weltmeere bevölkert. Der Blauflossenthunfisch (Thunnus thynnus) ist der schnellste und auch der größte Fisch im Ozean: Ein Wunder der Schöpfung. Als Warmblüter steht er unter den Fischen so ziemlich einzig da... Dies erlaubt ihm, auch die kalten Regionen in den Weltmeeren zu bewohnen.

Blauflossenthunfische (BFT) gehören zu den Spitzenprädatoren der Meere – sie fressen fast alles und wandern über große Entfernungen und schwimmen bis zu 88 km/h, um ihre Beute zu finden. Durch Markierung der Tiere hat man herausgefunden, dass sie in einer Tiefe bis zu 900 Metern nach Beute suchen. Nur wenige Menschen konnten sie beim Tauchen oder Schnorcheln beobachten, da sie typischerweise Tiefgewässer bewohnen.

BFT können bis zu 30 (!) Jahre alt werden und werden mit acht Jahren geschlechtsreif.

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…Er wird bis zum Aussterben gefischt

Leider ist der BFT der bevorzugte Fisch von Sushi-Restaurants auf der ganzen Welt, besonders in Japan und das ist der Grund, warum diese prächtige Tierart mit rasender Geschwindigkeit an den Rand des Aussterbens gebracht wird.

Vor kurzem wurde ein Fisch für 173.000 US-Dollar verkauft. Mit solch einem finanziellen Anreiz braucht man sich nicht zu wundern, dass der gesunde Menschenverstand auf der Strecke bleibt. Es hat sich gezeigt, dass Regierungen unfähig sind, diesem Gemetzel ein Ende zu setzen, denn die Fischindustrie hat eine dicke Brieftasche und Korruption ist an der Tagesordnung.

Er wurde von Organisationen, die ihn schützen sollten aufgegeben

Am 18. März 2010 weigerten sich die Regierungen auf der Hauptversammlung der CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) ein Handelsverbot für den Blauflossenthunfisch durchzusetzen.

Zu der Entscheidung kam es, als sich Japan, Kanada und viele arme Staaten gegen die Maßnahme stellten.

Die BFT-Bestände sind seit Beginn der industriellen Fischerei um mindestens 85% gesunken. Die Fangquoten werden von der ICCAT (International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas) auf haarsträubende 13.500 Tonnen festgesetzt, aber in Wirklichkeit werden jedes Jahr über 60.000 Tonnen getötet. Wissenschaftler sind der Ansicht, dass die BFT-Bestände im Mittelmeer durch die Überfischung mit großer Wahrscheinlichkeit innerhalb der nächsten fünf Jahre zusammenbrechen werden. Die Fangquote ist zu hoch, sie wird nicht eingehalten und es besteht kein ausreichender politischer Wille, etwas dagegen zu tun – es ist immer die gleiche Geschichte.

Die ICCAT legt die Obergrenze der Fangquote und den Fangort der Thunfische fest. Diese Kommission ist bei der Regulierung des Thunfischfangs genauso effektiv wie das kanadische Department of Fisheries and Oceans (DFO), welches die Überfischung von Kabeljau vor der neufundländischen Küste überwacht hat.

Vielleicht erinnern sie sich daran, dass Sea Shepherd eine Flotte von kubanischen Trawlern vor den Grand Banks im Jahre 1994 verfolgt und vertrieben hat. Captain Paul Watson wurde deshalb verhaftet und vor Gericht gestellt, weil er in kommerzielle Fischereiaktivitäten eingegriffen hatte. Jahre später wurde er freigesprochen, doch für den Kabeljau war es zu spät. Die Fangzahlen waren so niedrig – 1% der ursprünglichen Anzahl – dass das DFO die Fischerei als beendet erklären musste und ankündigte, dass die Fangaktivitäten in zwei Jahren wieder beginnen würden. Seitdem sind 15 Jahre vergangen. Die Kabeljaubestände haben sich immer noch nicht erholt und die kommerzielle Fischerei ist immer noch nicht möglich.

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Wegen des Zustands der weltweiten Fischerei

Warum sollten wir den BFT retten? Weil sich jede kommerzielle Fischerei auf der Welt in einem Zustand des Zusammenbruchs befindet. Captain Paul Watson, Gründer und Präsident von Sea Shepherd sagt voraus, dass es in drei bis vier Jahrzehnten keine kommerzielle Fischerei mehr geben wird.

 

Weil Sea Shepherd Fische am Herzen liegen

Wir haben schon immer alle möglichen Fischarten verteidigt. Wir sind nicht nur die führende Stimme beim Schutz von Fischarten, sondern wir lassen unseren Worten auch Taten folgen, indem wir unsere Schiffe aufs hohe Meer schicken, um diese schutzlosen Lebewesen zu verteidigen. Dies reicht von Treibnetzkampagnen, über den Thunfisch-Delfin-Konflikt, dem Verfolgen von Schleppnetzfischern bis hin zum Versenken von „Netzzerschneidern“ auf dem Meeresgrund. Sea Shepherd wendet direkte Aktionen an, um das Überfischen unserer Meere aufzuhalten.

Lesen Sie über die vergangenen Fischverteidigungskampagnen von Sea Shepherd

 





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