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Fakten über die Inseln
• Galapagos besteht aus 6 Hauptinseln, 12 kleineren Inseln und um die 50 kleine Eilande.
• 97% des Gebiets gehören zum Nationalpark und die verbleibenden 3% werden vom Menschen genutzt.
Im Gebiet des Nationalparks ist lokale traditionelle Fischerei fast überall erlaubt. Gegenwärtig existieren um die 1000 Fischereilizensen von denen ungefähr 350 aktiv genutzt werden. Auch der Tourismus ist innerhalb des Nationalparks erlaubt, allerdings nur an wenigen Orten.
Wie die Gier eine Spezies fast ausgelöscht hätte - Auf dem Höhepunkt der Seegurkenfischerei in den 90ern erlebten die Galapagos-Inseln eine plötzliche Bevölkerungsexplosion, bevor strenge Einwanderungsbestimmungen erlassen wurden. Die hohen Profite im Handel mit Seegurken lockten viele Fischer vom Festland auf die Inseln. Dies resultierte in einem ungeahnten Raubbau und dem vollständigen Zusammenbruch der Seegurkenpopulationen. Trotz des Verschwindens dieser einen für den kommerziellen Handel geeigneten Seegurkenart hat sich das großflächige Netz aus Wilderei und Schmuggel außerhalb der 2-3monatigen offiziellen Seegurkenfangsaison bis heute erhalten.
Wir sind die Ursache eines sich immer weiter verschärfenden Problems - Die 3% der Galapagos-Inseln, die vom menschen kommerziell genutzt werden sind die Ursache für die meisten Gefahren, die die Inseln heute bedrohen. Eingeführte Pflanzen breiten sich von den Farmen aus und invasive Spezies wie die Brombeere verdrängen die einheimischen Pflanzenarten. Eingeschleppte Haustiere vertreiben die einheimischen Vogelarten und Meerechsen von den bewohnten Inseln. Der ständige Transport von Fracht zwischen dem Kontinent und den Galapagos-Inseln bringt Unmengen an Ratten und Insekten in das empfindliche Ökosystem. Diese Transporte sind notwendig, um die ständig wachsende Einwohnerzahl zu versorgen, da die örtlichen Farmen dafür nicht genügend ausgerüstet sind. Mehr und mehr Straßen werden asphaltiert was zu einer steigende Todesrate von Vögeln führt. Sie erleichtern auch den Zutritt zu entlegenen Orten und erhöhen dadurch das Risiko der Verseuchung der einheimischen Pflanzenwelt mit beispielsweise Brombeeren.
Von der Notwendigkeit, unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu beenden - Die Einwohner der Galapagos-Inseln erfreuen sich eines relativ hohen Lebensstandards. Dies führt zu einem exzessiven Konsumverhalten. Heutzutage können Sie fast alles auf den Inseln kaufen. Die meisten Küchen verfügen über alle Geräte, die man sonst nur in einem Haus auf dem Kontinent finden würde und eine steigende Anzahl an Häusern verfügen über Klimaanlagen. Wenn man bedenkt, dass die Stromerzeugung auf den Galapagos- Inseln immernoch von einem dieselgetriebenen Generator abhängig ist, muss man sich wirklich fragen, ob ein solcher Luxus zu rechtfertigen ist. Der Diesel wird in riesigen Tankern vom Kontinent transportiert und obwohl es sich hierbei um moderne Tanker handelt, besteht die ständige Gefahr einer Ölkatastrophe.
Es laufen jedoch große Projekte mit erneuerbaren Energien. Auf San Cristobal erzeugen Windräder die Hälfte des Energieverbrauchs der Insel und das Projekt ist ein Erfolg. Auf einer anderen Insel – Floreana – laufen die Solarkollektoren, die den Dieselgenerator eigentlich ersetzen sollten, zusätzlich zu diesem Generator. Den Inselbewohnern wurde mitgeteilt, dass sie jetzt alle durch die Solarkollektoren Klimaanlagen und zusätzliche Geräte betreiben könnten. Dies verdoppelte den Energieverbrauch der Insel und machte das Projekt scheinbar nutzlos.

Auf den Galapagos gibt es vier bewohnte Inseln:
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Santa Cruz (ungefähr 24.000 Bewohner)
Die Insel mit der größten Bewohnerzahl; ungefähr 24.000 im Jahre 2008. Hier sind die Hauptbüros des Galapagos Nationalparkdienstes, die Büros der Charles Darwin Stiftung und der meisten nicht-staatlichen Organisationen wie Sea Shepherd ansässig. Die Insel ist auch das touristische Zentrum, denn die meisten Fahrten beginnen in Santa Cruz. Die Hauptflotte des Nationalparks liegt ebenfalls hier vor Anker.
Sea Shepherd Projekte:
San Cristobal (ungefähr 10.000 Bewohner)
Hier ist das Regierungszentrum und der Stützpunkt der Polizei und Marine. Das Schiff der Küstenwache San Cristobal (es gibt nur ein Marineschiff, das das Meeresschutzreservat patrouilliert) ist hier stationiert. San Cristobal ist die einzige der vier bewohnten Inseln, die über eigene, angemessene Frischwasservorräte verfügt.
Sea Shepherd Projekte:
Isabela (ungefähr 3.000 Bewohner)
Die Insel ist nicht so gut erreichbar, da sie keine direkte Flugverbindung zum Festland, wie Santa Cruz und San Crostobal hat. Wahrscheinlich ist die Bevölkerung deshalb nicht so schnell gewachsen, wie auf den anderen Inseln. Es gibt aber Pläne, direkte Flugverbindungen zum Festland herzustellen und die örtliche Regierung investiert viel Geld in Docks, Hotels und touristische Exkursionen.
Sea Shepherd Projekte:
Floreana (ungefähr 200 Bewohner)
Die Insel mit der kleinsten Bewohnerzahl; es gibt kaum touristische Entwicklungen.
Sea Shepherd Projekte:

Sea Shepherds Projekte, die den gesamten Galapagos Nationalpark und das Meeresschutzreservat umfassen:
- Projekt Umweltrecht
- AIS
- Tiburon Martillo
- Unterstützung des Galapagos Nationalparkdienstes in jeglicher Hinsicht zur Verhinderung von Wilderei- und illegalen Fischereiaktivitäten in den geschützten Gewässern um Galapagos.
Neben diesen Projekten sind wir bei jedem Besuch des Galapagos Meeresschutzreservates mit unserem Schiff Farley Mowat, illegalen Fischereischiffen innerhalb der Schutzzonen begegnet. Sea Shepherd Mitglieder haben über hundert Meilen an Langleinen eingeholt und zahllose Haie, Schildkröten, Rochen, Thunfische und andere Meeresbewohner befreit. Alle Beweise wurden dem Galapagos Nationalparkdienst übergeben.
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