Sea Shepherd DE

Kommentare & Leitartikelrss_icon_20

Hier finden Sie Kommentare von Captain Paul Watson oder Gastautoren zu Themen des Tages.



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Freitag, 11. Mai 2012

Zu Ehren des Geburtstags von Farley Mowat, unserem geschätzten internationalen Vorstand, hat Captain Alex Cornelissen eine Hommage an die R/V Farley Mowat, Sea Shepherds Flaggschiff von 2002 bis 2008, geschrieben.

Farley Mowat- Eine Legende

Von Captain Alex Cornelissen

Vor vier Jahren, während der Robbenkampagne 2008, betrat ich das letzte Mal das Flaggschiff Farley Mowat. Erster Offizier Peter Hammarstedt und ich waren gerade aus dem Gefängnis entlassen worden, aufgrund des schrecklichen Verbrechens, die kanadische Robbenjagd ohne Erlaubnis beobachtet zu haben. In Kanada muss man eine Erlaubnis besitzen, um das Töten von Robben zu beobachten und zu dokumentieren. Unser internationaler Vorstand Mr. Farley Mowat bezahlte großzügigerweise unsere Kaution, und in guter alter Sea Shepherd-Tradition zahlte Captain Paul Watson die Kaution mit Münzen. Die kanadischen Behörden beschlagnahmten das Schiff vor der neufundländischen Küste und derzeit liegt es in Nova Scotia vor Anker.

Goodbye to the FarleyGoodbye Farley

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Donnerstag, 10. Mai 2012

Zur Frage des Massenmords auf den Färöer-Inseln

Kommentar von Captain Watson

Photo: Peter HammarstedtFoto: Peter HammarstedtDie Färinger nennen ihren Massenmord an Grindwalen den GRINDADRÁP. Als früherer Student der Sprachwissenschaft finde ich das sehr aufschlussreich. Grindehval heißt Grindwal auf den Färöern. Auf Schwedisch ist es Grindval, in Norwegen Grindhval, Dänisch Grindehval, Isländisch Grindhvalur. Auf den Färöern wird das Wort zu Grind verkürzt, was immer noch Grindwale bedeutet. Es ist das Wort „dráp“, das meine Aufmerksamkeit erregt.

Das nordische Wort “dráp” heißt wörtlich Mord. Auf Schwedisch heißt "dråp" Mord, auf Norwegisch heißt "drap" Mord, auf Dänisch heißt "drab" Mord, auf Isländisch heißt "dráp" Menschenmord und auf den Färöern heißt "dráp" ebenfalls Mord. "Drap" ist die offizielle Bezeichnung für Mord in allen nordischen Ländern. Im Bestreben, dies zu umgehen, argumentieren einige Färinger, dass das Wort für Mord „Mord“ sei. Das ist kein nordisches Wort, aber tatsächlich ist es ein Wort, das aus der deutschen Sprache entliehen wurde, wo das Wort für Mord „Mord“ ist. Die Färinger benutzen das Wort “morð”.

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Dienstag, 08. Mai 2012

Takk Heri Joensen: Wikinger gegen Wikinger in Sachen Grindwalfang

Kommentar von Captain Paul Watson

Ich möchte zunächst dem Heavy Metal Musiker Heri Joensen dafür danken, dass er den Mut und die Überzeugung hatte, am 4. Mai mit mir beim Sender Animal Planet über das umstrittene Abschlachten der Grindwale bei den Färöer-Inseln zu diskutieren. Das grauenvoll brutale Massaker ganzer Schulen wehrloser Grindwale ist für die meisten Menschen der Welt so widerlich, dass nicht ein einziger färöischer Politiker, Forscher, Wissenschaftler oder sogar ein Walfänger sich freiwillig dazu bereit erklärt hat, dieses Verhalten in einer öffentlichen Diskussion zu rechtfertigen. Wie rechtfertigt man das nicht zu Rechtfertigende? Man kann es nicht, und das wussten sie auch, daher haben sie abgelehnt. Doch ein Mann stand für die Färinger ein. Heri Joensen von der Heavy Metal Band Tyr, eine Band, die nordische Mythologie und Heavy Metal auf eine einzigartig färöische Art in Musik übersetzt. Ihr Grollen über die Tugenden der nordischen Halbgötter hat so manchen Kritiker schon dazu provoziert, sie als Faschisten oder Nazi-Befürworter abzustempeln. Allerdings sehe ich keine Beweise dafür, dass sie solche hasserfüllten Überzeugungen verherrlichen.

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Montag, 07. Mai 2012

Die kanadische Robbenjagd

Kommentar von Sea Shepherd Veteran Shannon Mann

Canadian Seal HuntSeit Jahren ist die kanadische Robbenjagd ein kontroverses Thema bei Umwelt- und Tierschutzorganisationen. Der Fokus dieser Kontroverse richtet sich auf den Fakt, dass Sattelrobbenbabys zu Tode geknüppelt werden, um an ihre Pelze zu kommen – manche werden sogar lebendig gehäutet. Ich fordere jeden heraus, der meint, dass dies eine humane Jagd sei, sich selbst einmal dieses Massaker anzusehen.

Im Jahr 2008, an Bord der Farley Mowat, tat Sea Shepherd genau das. Wochenlang verfolgten wir die Schiffe der Robbenjäger und zeichneten auf, wie gestandene Männer Robbenbabys töteten. Ich möchte euch die blutigen Details ersparen, aber die Videos, die wir sammelten, waren gespickt von Verstößen und abscheulicher Grausamkeit. Ich kann bloß vermuten, was dort passiert, wenn keine Zeugen oder Kameras dabei sind.

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