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Stoppt das kanadische Robbenschlachten

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Kanadas kommerzielle „Robbenjagd“ ist die größte Massenschlachtung von Meeressäugetieren weltweit. Allein in diesem Jahr wird Kanada 270 000 Sattelrobben töten.

2006 belief sich die offizielle Erlaubnis zur Tötung von Robben im Rahmen der kommerziellen "Jagd" in Kanada auf 325 000 Robben und zusätzlich auf 10 000 Sattelrobben durch Initiativen der Ureinwohner, für den persönlichen Gebrauch und die arktische Jagd. Wie üblich wurde die Quote überschritten - mehr als 330 000 Robben wurden getötet.

Martin Sheen Speaks Out Against The Seal Hunt
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In den vergangenen drei Jahren ordnete die Regierung Kanadas die Tötung von mehr als einer Million Sattelrobbenjungen an.

Sea Shepherd setzt sich dieser alljährlich stattfindenden Obszönität, die sich "Jagd" nennt, weiterhin entgegen. Man kann nicht von einer Jagd sprechen, da die Robbenjäger einfach auf die Robben zugehen (die keine Möglichkeit haben, zu fliehen oder sich zu verstecken), und die Tiere erschlagen oder erschießen.

Sea Shepherd ist zwar bekannt für seine direkten Handlungsoffensiven. Sie haben aber sowohl in der Vergangenheit als auch jetzt in der Gegenwart andere Methoden im Kampf dafür, das Robbenschlachten endgültig zu beenden. 2005 unterstützte Sea Shepherd, gemeinsam mit vielen anderen Organisationen, den internationalen Boykott kanadischer Fischprodukte als eine Maßnahme, der kommerziellen Robben"jagd" jeglichen wirtschaftlichen Nutzen zu nehmen und diese, aus finanzieller Sicht, zu einer Beendigung zu zwingen. Der Boykott kanadischer Fischprodukte zielt direkt auf jene ab, die für das Robbenschlachten verantwortlich sind: Es ist nämlich die Fischerei-Industrie selbst, die die Robben"jagd" betreibt, damit außerhalb der Saison die Fischer eine Beschäftigung haben.

Sea Shepherd hat folgenden Standpunkt in Bezug auf das kanadische Robbenschlachten:

  • Das Robbenschlachten geschieht auf unglaublich grausame Art und Weise (eine postmortale Untersuchung hat ergeben, dass 42% der Robbenjungen bei lebendigem Leibe gehäutet wurden).
  • Das Robbenschlachten stellt eine Bedrohung für das Überleben der Art dar.
  • Es stellt eine Bedrohung für das Überleben des Kabeljaus dar.
  • Das Schlachten zielt meist auf die Produktion unwesentlicher Güter sowie Kosmetik- oder Luxusartikel ab und ist daher nicht notwendig.
  • Es ist unethisch, neugeborene Robben zu schlachten (etwa 95% der geschlachteten Robben sind nicht einmal vier Wochen alt).

seals_home_ships_bow2005 verbuchte das Sea-Shepherd-Flaggschiff Farley Mowat im Eis vor Ostkanada einen Erfolg, obwohl das Robbenschlachten dadurch nicht verhindert werden konnte. Es gelang uns jedoch, das Interesse der internationalen Öffentlichkeit und der Medien auf das Robbenschlachten zu lenken. Die kanadische Regierung wurde in die Defensive gezwungen.

Elf unserer Leute wurden festgenommen, da sie ohne Regierungserlaubnis das Treiben der Robbentöter filmten. Diese Verhaftungen werden uns einen Anlass dafür verschaffen, diese Zensur als Verstoß gegen die kanadische Verfassung und die Kanadische Charta der Rechte und Freiheiten an den Pranger zu stellen. e seals_home_arrests arrests will give us the opportunity to challenge these censorship regulations as violations of the Canadian Constitution and the Charter of Rights.

Wir ließen uns weder von den Vorschriften noch von den Versuchen der kanadischen Regierung, unser Vordringen in die Eisschollen zu verhindern, aufhalten. Wir verschafften uns Durchgang und stellten uns den Robbenjägern entschlossen entgegen. Wir fungierten als Augen und Ohren der Weltöffentlichkeit um die Lügen, die das kanadische Fischereiministerium verbreitet, offenzulegen.

Die kanadische Regierung behauptet, die Robben würden auf humane Art und Weise getötet werden. Unsere Dokumentation hat gezeigt, dass es nicht so ist.


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Die kanadische Regierung behauptet außerdem, dass sie die "Jagd" nicht subventioniert. Unsere Dokumentation hat auch diese Lüge aufgedeckt - immer wieder mussten wir miterleben, wie Schiffe der kanadischen Küstenwache durch das Eis brachen und den Robbenfängern den Weg durch die Eisschollen ebneten, um an das Aufzuchtsgebiet der Robben zu kommen. [weitere Informationen unter  Parade of Fools for more information]. Bei schlechtem Wetter war die Küstenwache vollauf damit beschäftigt,  Robbenjäger zu retten, deren Schiffe im Eis feststeckten.

Außerdem dokumentierten wir, wie das Schiff der kanadischen Küstenwache Robben im Eis erschlug. Auch die heftigen Angriffe der Robbenjäger auf unsere Crewmitglieder haben wir festgehalten. seals_home_attack attacking our crew on the ice.

Die kanadische Regierung hat Unmengen von Geld dafür ausgegeben, um sicherzustellen, dass wir keine Fotos von Robben machen, die getötet werden. Ihr Küstenwachschiff, die Amundsen, hatte uns die ganze Zeit im Auge und kam uns manchmal gefährlich nah.

Letztes Jahr geschah es zum ersten Mal in der Geschichte, dass ein Antirobbenfänger bis an die Labrador Front gefahren ist, um sich den Robbenjägern entgegenzustellen. Wir waren zudem die weltweit einzige Organisation, die sich dem Schlachten der Tiere vor den Küsten von Neufundland und Labrador entgegensetzte. Alle vorherigen Kampagnen hatten im Sankt-Lorenz-Golf stattgefunden, obwohl Sea Shepherd dem schon 1983 bei der  Hafenblockade in St. John, Neufundland nahe gekommen war. Dort wollte man die Robbenfängerflotte am Verlassen des Gebiets hindern. Ergebnis dieser Aktion war, dass in diesem Jahr zum einzigen Mal die Quote nicht überschritten wurde. Es wurden im Rahmen dieser Aktion sogar 76 000 Robben gerettet.

Im Frühling 2005 hatten die Robben im Eis des Sankt-Lorenz-Golfs die Unterstützung des Sea Shepherd Schiffes Farley Mowat und zusätzlich von Besatzungen der Menschenrechtsgesellschaft der Vereinigten Staaten (HSUS) und des Internationalen Tierschutzfonds (IFAW), die bei guten Wetterbedingungen mit dem Hubschrauber zum Eis kamen.

Der Vorteil, den Sea Shepherd durch sein Schiff hatte, war die Tatsache, dass sie auch bei schlechtem Wetter bei den Robbenjägern im Eis bleiben konnten.

Eine weitere Phase unserer Kampagne gegen das Abschlachten der Robben ist in vollem Gange. Es handelt sich dabei um die Gütesiegel-Kampagne. Der  Boykott von kanadischen Fischereiprodukten wird von Sea Shepherd und vielen anderen Organisationen unterstützt und gliedert sich in zwei Teile:

  1. Wir rufen Einzelpersonen auf der ganzen Welt dazu auf, keine kanadischen Fischprodukte in Restaurants oder Lebensmittelgeschäften zu kaufen, bis das Schlachten der Sattelrobben ein Ende gefunden hat.
  2. Wir bestärken Restaurants, Hotels und Lebensmittelhändler darin, keine kanadischen Fischprodukte zu verkaufen, bis das Schlachten der Sattelrobben ein Ende gefunden hat.

Wir sehen es als unsere Pflicht an, das aufzudecken, was die kanadische Regierung gerne im Verborgenen belassen würde. Einmal mehr müssen wir der Welt das gesamte Ausmaß des Horrors der blutbefleckten Eisschollen und das jammervolle Dahinscheiden der Robbenjungen vor Augen führen. Wir müssen dafür sorgen, dass das Robbenschlachten auf den Titelseiten bleibt, damit dieses Thema nicht aus dem Blickfeld und somit auch aus dem Bewusstsein verschwindet.

Schließen Sie sich uns an! Stehen Sie Seite an Seite mit uns auf den Eisschollen vor der Ostküste Kanadas und schwenken Sie die Flagge des Lebens für die wehr- und hilflosen Sattelrobbenjungen und deren Mütter.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, was Sie tun können, um dem Robbenschlachten Einhalt zu gebieten, dann gehen Sie in die Rubrik  Was Sie tun können. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

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Wir ließen uns weder von den Vorschriften noch von den Versuchen der kanadischen Regierung, unser Vordringen in die Eisschollen zu verhindern, aufhalten. Wir verschafften uns Durchgang und stellten uns den Robbenjägern entschlossen entgegen. Wir fungierten als Augen und Ohren der Weltöffentlichkeit um die Lügen, die das kanadische Fischereiministerium verbreitet, offenzulegen.
 

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